Samstag, 18. Februar 2017

Mal wieder in Höchstadt

Für die Höchstadt Alligators stand gestern das letzte Heimspiel in der Verzahnungsrunde mit der Bayernliga auf dem Plan. Zu Gast im Aischgrund war mit dem EHV Schönheide der 2. Oberligist der Gruppe. Für den HEC ging es um die Sicherung von Platz 1, für die Gäste um die Sicherung der Playoffteilnahme.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste, die in der 5. Minute mit 0:1 in Führung gingen, doch der HEC kam immer besser ins Spiel und glich noch im 1. Drittel aus. Im 2. Drittel traf nur der HEC, so dass es nach 40 Minuten 4:1 stand, wobei das 3:1 sogar in Unterzahl fiel. Das 4:2 der Schönheider in der 46. Minute machte das Spiel noch einmal spannend, doch mit dem Emptynet-Tor anderthalb Minuten vor Schluss machten die Alligators alles klar und gewannen somit mit 5:2.

Dank dieses Sieges ist den Alligators Platz 1 in ihrer Gruppe, und somit das Heimrecht im Viertelfinale, nicht mehr zu nehmen. Gewinnen sie auch noch das letzte Spiel am Sonntag in Pegnitz, so hätten sie in allen 3 theoretisch möglichen Serien Heimrecht.

Noch etwas zum Spiel:
Erwartet hatte ich, dass wie üblich Philipp Schnierstein im HEC-Tor stehen würde, doch ich sollte mich täuschen. Zu meiner Überraschung bekam Carsten Metz ihm gegenüber den Vorzug. Anfangs merkte man Carsten die fehlende Spielpraxis und daraus resultierende Nervosität noch an, doch je länger das Spiel dauerte, um so sicherer wurde er. Schlussendlich war er der, vor allem in der Anfangs- und Schlussphase dringend benötigte, starke Rückhalt und trug einen nicht unwesentlichen Teil zum Sieg bei.


Fotos vom Spiel hier: HEC vs. Schönheide

Dienstag, 14. Februar 2017

Charity Dinner 2017

Gestern fand zum 2. Mal das von WirFans organisierte Charity Dinner der IceTigers zugunsten des EHC 80 Nürnberg statt. Die 75 Plätze wurden ausgelost und ich war einer der glücklichen Gewinner. Der Preis von 50 Euro beinhaltete das Essen sowie Getränke.

Speisekarte

Die Bewirtung der Fans wurde am Anfang von der Mannschaft übernommen, wobei sich die Jungs mal mehr und mal weniger talentiert zeigten. Im Laufe des Abends entwickelten sich interessante Unterhaltungen zu denen sich auch die Spieler dazu gesellten.

Für 2 Euro konnte man sich Lose kaufen und mit etwas Glück eine von den Spielern am Abend getragene Schürze, eine Überraschungstüte mit Fanartikeln oder ein Spielerportrait gewinnen. Für mich sprang die Schürze von Vladislav Filin heraus, die er gleich signieren durfte.


Bei der stillen Auktion von Spielerausrüstung konnte ich mir einen Blocker von Andy Jenike ersteigern. Ansonsten gab es u.a. Schläger, Handschuhe und ein paar Trikots.

Gut mitgenommen!
Seitenansicht
Gleich signieren lassen :)

Fotos vom Abend gibt es keine, weil ich ihn einfach genossen habe.

Dienstag, 7. Februar 2017

Traum erfüllt

Endlich habe ich es geschafft, und mir einen Traum erfüllt...
Dass ich schon seit Kings-Zeiten ein Fan von Jonathan Bernier bin, dürfte kein Geheimnis sein. Das erste Mal auf ihn aufmerksam geworden bin ich 2008, als einige Eisbären-Spieler beim Development-Camp der LA Kings dabei waren und ich natürlich auch wissen wollte, was da so an Goalies rum lief. Und spätestens, seit ich ihn beim NHL-Spiel in Berlin 2011 live erleben durfte, wollte ich einen Gamer von Jonathan haben. Das hat jetzt endlich geklappt!


Mit diesem Trikot habe ich mir eigentlich sogar 2 Wünsche erfüllt, da ich das Logo der Monarchs cool finde, und gerne ein Trikot damit haben wollte. Nun habe ich also beides: einen Bernier-Gamer und ein Monarchs-Trikot!

Das Trikot stammt aus der Saison 2009/10, die Jonathan Berniers letzte AHL-Saison (in der Organisation der Kings) darstellt. Seitdem hat er außer 4 Spielen für die Toronto Marlies (AHL), sowie den Lockout in Heilbronn (2. Liga), nur noch NHL-Spiele bestritten. Nach 3 Jahren in Toronto ist Bernier inzwischen wieder in Kalifornien gelandet und spielt dort zurzeit für die Anaheim Ducks.

Hier ein paar mehr Bilder:

linke Schulter mit Ärmelnummer
rechte Schulter

Die Farbfläche der Ärmelnummern liegt tiefer als ihr Rand.

Ausschnitt aus der Rückennummer

Ausschnitt vom Nameplate

Puckmarks am Ärmel

Logoausschnitt

Mit dem ganzen lila und Glitzer ist das doch wirklich das perfekte Trikot für weibliche Eishockeyfans...

Dienstag, 17. Januar 2017

Sonntagsnachtrag

Die Alternativen vom vergangenen Sonntag hießen Landesliga Abstiegsrunde oder Oberliga Vorrunde.
In der Landesliga stand die Begegnung EHC 80 Nürnberg vs. VER Selb 1b auf dem Plan, in der Oberliga EV Regensburg vs. Höchstadt Alligators. Die Entscheidung fiel dann zugunsten der Auswärtsfahrt, da ich noch nie in Regensburg war und sich unsere Lust auf Fünftligahockey doch in Grenzen hielt.

Für den HEC war das letzte Spiel der Vorrunde ein ganz wichtiges, hätten sie doch bei einem Sieg nach 60 Minuten und gleichzeitiger Niederlage Sonthofens gegen Lindau noch Platz 8 und somit den vorzeitigen Klassenerhalt erreichen können. Um es gleich vorneweg zu nehmen: Sonthofen hat gewonnen und somit war der Sieg der Alligators in der Oberpfalz höchstens für die Moral der Mannschaft um Spielertrainer Daniel Jun gut.


In Regensburg sahen die 2080 Zuschauer ein spannendes Spiel, das erst in den letzten 10 Minuten entschieden wurde. Das erste Tor der Partie erzielten die Gastgeber in der 9. Minute, doch noch im 1. Drittel erzielte der HEC den Ausgleich. In der 30 Minute schallte es "Vier Mann sind genug!" aus dem Gästeblock, als Patrik Dzemla in Unterzahl zur 1:2-Führung traf. Je ein Tor auf beiden Seiten in der 38. Minute führte zum Pausenstand von 2:3. Fast genau so lange wie im 1. Drittel dauerte es auch im 3., ehe ein Tor fiel, und es war erneut der EVR, der traf. Nun waren noch 11 Minuten zu spielen und es war den Gästen anzumerken, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollten. In der 51. Minute gingen die Alligators dann tatsächlich wieder in Führung und auch das letzte Tor des Spiels ging an die Gäste, sodass der Endstand 3:5 lautete.



Torschützen HEC:
1:1 M. Babinsky (16. PP1)
1:2 P. Dzemla (30. UZ1)
2:3 M. Petrak (38. EQ)
3:4 R. Stütz (51. PP2)
3:5 D. Sikorski (56. PP1)


Vernünftige Fotos vom Spiel gibt es keine, da der EVR die Mitnahme von Kameras, die größer als 'ne Kompaktkamera sind, leider nicht erlaubt. Begründet wurde das Ganze u.a. mit "Profiequipment" und Presse in der Halle...
Hier ein Bild von meinem "Profiequipment":


Da hätte ich vermutlich mit der Canon PowerShot, die hier rumliegt, auch keine wesentlich schlechteren Fotos gemacht, hätte aber überhaupt welche gehabt, weil ich die hätte mit rein nehmen dürfen.
Na, beim nächsten Mal bin ich schlauer...

Ach ja: Die 210mm Brennweite an meiner Sony enstprechen etwas über 300mm KB-Äquivalent, die 90mm der Canon etwas über 500mm - soviel zu dem ebenfalls angeführten Argument, man könne mit der Sony (bzw. deren Objektiv) ja zoomen...

Dienstag, 27. Dezember 2016

Weihnachtshockey

Was macht der gemeine Eishockeyfan wenn die weihnachtlichen Familienbesuche durch sind? Genau er (oder in meinem Fall sie) geht zum Eishockey! Da der 26. Dezember kein Spiel in Nürnberg bot und nach Ingolstadt zum Eisbären-Spiel fahren auch nicht wirklich in Frage kam, war ich mal wieder in Höchstadt.


Das einzig weihnachtliche am Spiel der Alligators gegen die Blue Devils aus Weiden waren die Weihnachtstrikots der Gastgeber. Abgesehen davon sahen die gut 800 Zuschauer ein durchaus spannendes Spiel, bei dem die Höchstadter am Ende das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite hatten.
Nach einigen Chancen auf beiden Seiten erzielten die Gäste Mitte des 1. Drittels das 0:1, was die Alligators jedoch kurz darauf ausglichen. Da außer Strafensammeln nichts weiter passierte ging es mit 1:1 dann auch in die Pause. Im 2. Drittel ein ähnliches Spiel, Weiden legte vor und der HEC glich aus. Außerdem bekamen die Zuschauer auf jeder Seite einen Penalty zu sehen, wobei jedoch keine Tore fielen. Einen weiteren nicht versenkten Penalty sowie noch insgesamt 3 weitere Tore bot dann das letzte Drittel. In doppelter Überzahl gingen die Alligators in der 49. Minute mit 3:2 in Führung und erhöhten nur eine halbe Minute später sogar auf 4:2. Der Weidener Anschlusstreffer zum 4:3 in der 51. Minute bescherte den HEC-Fans lange 9 Minuten. Doch mit Glück und einem gut aufgelegten Philipp Schnierstein im Kasten brachte man die Führung über die Zeit und die 3 Punkte blieben im Aischgrund.

Ich geb's zu: Irgendwie hatte ich ja darauf gehofft, dass die Weidener den Herrn Lehr mitbringen. Haben sie aber leider nicht gemacht. Na gut, gabs halt wieder mal "nur" Fipsi als interessantes on-ice Goalie-Motiv...
Beim Warm-up habe ich natürlich beide HEC-Goalies eingefangen:

Carsten Metz

Philipp Schnierstein

Fotos vom Spiel hier: HEC vs. Weiden